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Wir haben für unsere Gäste folgende bulgarischen Weine ausgesucht:

    2011er   Sauvignon Blanc "SANT ILIA" 
      
    2011er   Musat Ottonel "SANT ILIA"

    2011er   Pinot Noir “ROSE DE NOIR"       

    2009er   Merlot & Cab. Sauvignon & Cab.Franc "SOLI"

    2009er   Shiraz Reserve "Villa Armira"    

    2008er   Mavrud Premium            


Hierzu servieren wir aus unserer Weinstubenküche typische bulgarische Gerichte:

Supa Tóptscheta                                                               
         Toptscheta ist die bekannteste Suppe in Bulgarien. Gemüse-
         Creme-Suppe mit Hackfleisch und Reis, dazu reichen wir Brot.  

Schopska Salata
                                                             
         Pikanter Salat aus Tomaten, Gurken, Pfefferschoten und
         trockenem, geriebenen Feta, dazu reichen wir Brot.  

Bulgarische Musaka
                                                      
         Traditionelles Rezept mit Fleisch und Kartoffeln; anders als
         in Griechenland enthält diese Musaka keine Auberginen und
         Zuchine. Wir  servieren hierzu ein Blattsalat-Bouquet.

Palneni Tschuschki
                                                        
         Mit Hackfleisch und Reis gefüllte Pfefferschoten, serviert
         mit einem Blattsalat-Bouquet.  

Kawarma
                                                                                        
         Traditioneller würziger Eintopf aus Schweinefilet, Tomaten  und
         Zwiebeln, serviert in einem Pfannkuchen.    

Dessert
 
          Süße Banitza 
             Leichter, lauwarm servierter  Blätterteig, gefüllt mit Gries und Sahne     

          Flüssig:
             Alter Pflaumenbrand "Troyanska Slivova" Troyan, 7 Jahre Fass   


Weiterführende Informationen zum Weinbauland Bulgarien:

Rebflächen: ca 94.000 ha                    Weinproduktion/Jahr: ca 1,7 Mio hl

Der Weinbau in Bulgarien reicht bis in die Zeit der Thraker zurück, die das heutige Bulgarien im 8. Jahrhundert vor Christus besiedelten. Durch die römische Besatzung kamen neue Weinbau- und Keltermethoden auf die Balkanhalbinsel. In dieser Zeit wurde der thrakische Wein im gesamten römischen Reich berühmt.
Im Mittelalter bauten Mönche vor allem Rotwein im Gebiet des heutigen Bulgarien an.
Anfang des 20. Jahrhunderts vernichtete die Reblaus einen großen Teil der Anbauflächen. Beim folgenden Neuaufbau wurden neben den traditionellen Rebsorten französische Rebsorten eingeführt. In den folgenden Jahrzehnten entwickelten sich Weinbaugenossenschaften nach westeuropäischem Vorbild.
In der sozialistischen Ära wurde 1947 das Staatsmonopol Vinprom gegründet. Zur Versorgung des Ostblockes nahm der Weinbau industrielle Züge an. 1990 wurden alle Weingüter privatisiert.

Von der Weinproduktion entfallen 63 % auf Rotwein, 31 % auf Weißwein, die verbleibenden 6 % auf Dessertwein. Vor Zusammenbruch des Ostblockes wurden 80 % der Gesamtproduktion exportiert, heute wird knapp die Hälfte exportiert. 85 % der Exporte gehen in sechs Länder: Russland (35 %), Polen (23 %), Großbritannien, Deutschland, Lettland und Litauen.

Der Grund für diese kleine jährliche Weinmenge in Bezug auf die Anbaufläche sind im großen Umfang produzierte Destillate und Tafeltrauben. Außerdem werden die Rebstöcke mit großem Abstand gepflanzt.

Die wichtigsten roten Rebsorten sind: Pamik, Merlot, Cabernet Sauvignon und Melnik; die wichtigsten Weißen sind Rkatsiteli, Dimyat und Muskat-Ottonel.