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Weinweltreise
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Wir haben in diesem Monat für unsere Gäste folgende mallorquinische Weine ausgesucht:

     2014er   Santa Clara Blanco, trocken
    
     2012er   Ribas Blanc VdT, trocken 
     
     2014er   Santa Clara Rosado, trocken
                              
     2014er   Santa Clara Tinto, trocken    
                              
     2014er   Macia Batle Tinto Anada, trocken     

    

Hierzu servieren wir aus unserer Weinstubenküche typische mallorquinische Gerichte:

Pa amb oli                                                   
         'Brot mit Öl' - das mallorquinische 'Butterbrot'
         Geröstete Brotscheiben mit Olivenöl, Knoblauch und Tomate;
         dazu servieren wir Queso Major Manchego (mal. Käse aus
         Kuh- und Schafsmilch, Serano-Schinken, Kapernäpfelchen
         und Oliven.  

Mallorquinisches Limonen-Hähnchenschenkelchen
         
Nach eine traditionellen Rezept zubereitet: mit Zitronen, Kartoffeln,
          Gewürzen, Olivenöl und Bier gegarte Hähnchen-schenkelchen;
          dazu reichen wir mallorquinische 'Butterbrot'. 

Cazuela Mallorquin                                                                    
          In Kräutern, Gemüse, Weißwein und Frischkäse gegarte und
          überbackene Viktoriabarsch-Filets, die durch in Knoblauch
          angeschwenkte Garnelen lecker ergänzt werden.
          Hierzu servieren wir Reis. 
 
Mallorquinische Lammkeule mit Zitronen-Pfeffer-Polenta    
          Scheiben von mit Spinat, jungem Ziegenkäse und Gewürzen
          gefüllte und auf Gemüse geschmorte Lammkeule, serviert
          mit einer Zitronen-Pfeffer-Polenta.  

Dessert
          Plátanos flambeados  
         
Flambierte Bananen-Hälften mit eine Kugel Eis.



Weiterführende Informationen zum Weinanbaugebiet Mallorca:

Rebfläche: ca. 2.500 ha                        Weinproduktion/Jahr: 37.000 hl

Weinbau hat auf der Insel eine lange Tradition. Als 123 v. Chr. die Römer mit dem Feldherrn Quinto Cecilio Metelo die Insel eroberten, waren sie die Ersten, die Reben auf die Insel brachten und anbauten. Dem Wein wurde unter dem römischen Einfluss und dem christlichen Glauben eine spezielle Wertigkeit zugeschrieben. Jedoch änderte sich das schlagartig mit der Eroberung Mallorcas durch die Araber. Als König Jaume I. vor 777 Jahren Mallorca den Arabern wieder entriss, gab es schon aufs feinste kultivierte und bewässerte Rebflächen auf der Insel. Im 15. Jahrhundert waren allein in Palma 156 Keller registriert. Weinanbau prägte die Insel. Im Zeitalter der Revolutionen produzierte sie 15 Millionen, 100 Jahre später 75 Millionen Hektoliter. Zwei Drittel gingen in den Export, mehr als die gesamte Produktion des heutigen Spanien. Dann kam 1901 die Katastrophe – die Reblaus fiel – 20 Jahre, nachdem sie Frankreichs Weinberge ruiniert hatte – in Mallorca ein, vernichtete die Pflanzen und damit die Existenzgrundlage Tausender Weinbauern und ihrer Familien. Sie verließen die Insel, die sie nicht mehr ernähren konnte – die größte Auswanderungswelle in der Geschichte der Balearen. Auf den verlassenen Anbauflächen wurden Mandelbäume gepflanzt.
Die heutigen Produktionsmengen machen nur 0,2 % der europäischen oder 0,8 % der spanischen Weinproduktion aus.  Es herrscht die autochthone, rote Sorte Mantenegro vor, die mit den Sorten Callet, Cabernet Sauvignon und Tempranillo zu Rotweinen verschnitten wird. Nur zu einem Fünftel werden Weißweine produziert, die aus den Sorten Moll, Macabeo, Parellada und Chardonnay gekeltert werden.